Next.js hosten
Next.js läuft hier als gewöhnlicher Node-Prozess – mit Server-Rendering, API-Routen und allem, was einen dauerhaft laufenden Server braucht.
Konfiguration
Next.js braucht den Standalone-Modus, damit das Ergebnis schlank bleibt:
// next.config.js
module.exports = { output: "standalone" };
{
"scripts": {
"build": "next build",
"start": "node .next/standalone/server.js"
}
}
Der Port kommt aus PORT, die Adresse muss 0.0.0.0 sein – beides setzt der
Standalone-Server automatisch aus der Umgebung.
Größe wählen
Der Build von Next.js braucht Arbeitsspeicher. Für kleine Projekte reicht M (512 MB), bei größeren Anwendungen ist L (1 GB) die sichere Wahl. Die Größe lässt sich jederzeit umstellen, die App startet dabei einmal neu.
| Projekt | Empfehlung | Kosten im Monat |
|---|---|---|
| Blog, Firmenseite | M | höchstens 9,00 € |
| Shop, Portal mit vielen Seiten | L | höchstens 19,00 € |
Was anders ist als bei Vercel
- Kein globales CDN: Die Anwendung läuft an einem Standort in Deutschland. Für deutsche Besucher ist das schnell, für weltweite Zugriffe langsamer.
- Keine Edge-Funktionen: Alles läuft im normalen Node-Prozess.
- Bildoptimierung: funktioniert, braucht aber Rechenzeit in deiner Instanz – bei vielen Bildern lohnt sich eine Größe mehr.
- Preis: nicht pro Person, sondern pro laufender Instanz.
Häufige Fragen
Funktioniert die App Router von Next.js?
Ja. Server-Komponenten, API-Routen und Middleware laufen im Node-Prozess wie gewohnt.
Kann ich statisch exportieren?
Ja. Mit einem statischen Export wird die Seite als Dateisammlung ausgeliefert und braucht noch weniger Ressourcen.