Was ist ein Container?
Ein Container packt deine Anwendung zusammen mit allem, was sie zum Laufen braucht – und grenzt sie vom Rest des Servers ab. Dieselbe Umgebung auf dem Laptop und im Rechenzentrum, ohne „läuft bei mir aber“.
Container statt virtuelle Maschine
Eine virtuelle Maschine bringt ein vollständiges Betriebssystem mit und braucht entsprechend viel Speicher und Startzeit. Container teilen sich den Kern des Wirtssystems und starten in Sekundenbruchteilen. Für Web-Anwendungen ist das der passendere Zuschnitt.
Was die Abschottung leistet
Bei Rechenhalle läuft jede App in einem eigenen Container mit festen Grenzen:
- Fester Arbeitsspeicher je nach Größe, ohne Auslagerung
- Begrenzte CPU-Zeit und eine Obergrenze für Prozesse
- Keine Linux-Sonderrechte, kein root, keine neuen Rechte zur Laufzeit
- Kein Netzwerkzugriff auf die Container anderer Kunden
Eine App, die abstürzt oder Speicher frisst, reißt damit keine andere mit.
Häufige Fragen
Muss ich Docker können, um Rechenhalle zu nutzen?
Nein. Die Plattform erkennt gängige Projekte selbst und baut den Container. Ein eigenes Dockerfile ist nur nötig, wenn du die Umgebung genau bestimmen willst.