Verwaltete PostgreSQL-Datenbank
Eine Datenbank selbst zu betreiben heißt: installieren, absichern, Sicherungen einrichten, Updates einspielen und hoffen, dass die Festplatte hält. Bei Rechenhalle legst du sie an, verknüpfst sie mit deiner App – und der Rest läuft.
Was du bekommst
Jede Datenbank läuft als eigene PostgreSQL in einem eigenen Container – keine geteilte Instanz, in der deine Abfragen mit denen fremder Kunden um Arbeitsspeicher streiten.
- Eigenes Netz je Team. Die Datenbank hängt in einem abgeschlossenen Docker-Netz, das nur deine Apps erreichen. Es gibt keinen offenen Port ins Internet.
- Zugangsdaten automatisch. Eine verknüpfte App bekommt
DATABASE_URLbeim Start gesetzt. Du kopierst kein Passwort in eine Konfigurationsdatei. - Nächtliche Sicherung. Jede Nacht läuft ein
pg_dump, aufbewahrt werden die letzten 28 Tage. Die Sicherungen liegen in Falkenstein, nicht bei einem Drittanbieter. - Erweiterungen mitgeliefert. Die contrib-Erweiterungen wie
uuid-ossp,pgcryptoundpg_trgmliegen im Abbild und lassen sich mitCREATE EXTENSIONeinschalten.
Größen und Preise
| Größe | Arbeitsspeicher | Plattenplatz | Je Stunde | Höchstens im Monat |
|---|---|---|---|---|
| S | 256 MB | 2 GB | 1,5 ct | 8,00 € |
| M | 512 MB | 10 GB | 3,0 ct | 16,00 € |
| L | 1 GB | 40 GB | 6,0 ct | 32,00 € |
Abgerechnet wird minutengenau, gedeckelt je Datenbank. Wer eine S-Datenbank nur für einen Testtag startet, zahlt die Minuten dieses Tages – nicht den Monat. Alle Angaben netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.
Wie es sich zu AWS verhält
Bei Amazon RDS ist der Einstieg db.t4g.micro mit 1 GB Arbeitsspeicher, in Frankfurt
rund 0,021 $ je Stunde zuzüglich Plattenplatz und Sicherungen – im Monat also etwa 17 $ plus Speicher,
plus Datenverkehr. Dafür bekommt man auch mehr: Lesereplikate, Point-in-Time-Recovery, mehrere Zonen.
Rechenhalle deckt den einfachen Fall ab: eine Datenbank für eine Anwendung, verlässlich gesichert, zum festen Deckel. Wer Replikation über mehrere Rechenzentren oder eine Wiederherstellung auf die Sekunde braucht, ist bei RDS besser aufgehoben – das sagen wir lieber vorher.
Häufige Fragen
Kann ich von meinem Rechner aus auf die Datenbank zugreifen?
Nicht direkt – es gibt keinen offenen Port ins Internet, und das ist Absicht: Eine Datenbank, die niemand von außen erreicht, kann auch niemand von außen durchprobieren. Abfragen und Datenübernahmen laufen über eine App oder einen Job im selben Team-Netz, etwa mit psql, pg_dump und pg_restore.
Was passiert, wenn der Plattenplatz voll ist?
Läuft der Platz knapp, melde dich über die Kontaktseite – der Wechsel auf die nächste Größe dauert einen Neustart, die Daten bleiben erhalten.
Welche PostgreSQL-Version läuft?
Beim Anlegen wählst du zwischen PostgreSQL 17, 16 und 15; voreingestellt ist 17. Eine laufende Datenbank wird nie ungefragt auf eine neue Hauptversion gehoben.